Anmo-Ausbildung
Obwohl wir von Anfang an am und mit dem Gegenüber arbeiten, widmet sich erst die dritte Stufe der Behandlung. Zuvor erlernst Du die Grundlagen, und zwar sowohl die technischen, historischen als die der Apperzeption. In der zweiten Stufe beobachtest du dich und richtest dich aus auf die Tätigkeit und erst dann kannst du dich wirklich und wirksam dem Anderen zuwenden. Auf jeder Stufe, von Anfang an, findet Anmo statt.
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Stufe 1) Die Grundlagen
a) Die Hände
Im Anmo benutzen wir unsere Hände als Medium. Über die Hände erfahren wir unser Gegenüber und unser Gegenüber erfährt uns. Deshalb sollen die Hände sensibel werden. Dabei werden gleichzeitig einige Massagegriffe geübt. Die Griffe sind nicht wichtig für bestimmte Anwendungen, sondern für die Freiheit des Praktikers. Je mehr Techniken man beherrscht, desto virtuoser kann man arbeiten. Hände und Techniken sind die äußeren Mittel, derer wir uns bedienen, sie sind nur die Spitze des Eisberges.
nächster Termin:
20./21. Juni
b) Anmo ist keine Magie
Wenn wir außer den Händen auch andere Aspekte unserer Persönlichkeit in die Anmo-Arbeit einfließen lassen, so wird das dem Gegenüber nicht unbedingt bewusst. Wenn wir aber in der Behandlung dazu übergehen, ohne Körperkontakt zu arbeiten, kommen mitunter Zweifel oder Ängste auf. Für den Anmo Praktiker muss es absolut selbstverständlich werden, sich in den verschiedenen Schichten oder Dimensionen zu bewegen. Es sind ganz normale Vorgänge und es ist wichtig, diese als solche zu begreifen und einordnen zu können.
nächster Termin:
15./16. August 2009
c) Wahrnehmung und Wirklichkeit
Was wir für wahr nehmen und was wirklich ist, das sind zwei völlig verschiedene Zustände. Das ist auch so völlig in Ordnung, wir müssen nur darüber wissen und richtig damit umgehen. Auch ist es durchaus respektabel, wenn es Unterschiede, ja sogar Widersprüche gibt zwischen der Wahrnehmung des Praktikers und des Behandelten.
nächster Termin:
7./ 8. November 2009
d) Das Ziel
Anmo Praxis ist ein fortwährender Prozess. Es gibt darin kein endgültiges Ziel, aber es gilt immer zu entscheiden, wann erst mal genug ist. Ob in der einzelnen Sitzung oder auch über einen längeren Zeitraum. Wenn überhaupt von einem Ziel die Rede sein kann, dann möchte ich es "Ausgewogenheit" nennen. Ein organisches System ist in einem ständigen Fließgleichgewicht. Wenn es das nicht selbst erreichen oder erhalten kann, ist Anmo eine mögliche Unterstützung.
nächster Termin:
9./ 10. Januar 2010
e) Fühlen
Bei einer Analyse, einer Diagnose können Aspekte übersehen, falsch interpretiert oder vernachlässigt werden. Anmo Praxis basiert auf dem, was ich fühle. Auch hier können Irrtümer auftreten. Daher ist es höchst bedeutsam, seinem Gefühl vertrauen zu können. Lernen, zu unterscheiden zwischen dem, was man fühlt und dem, was man glaubt zu fühlen. Hierzu gehört auch das richtige Benennen.
nächster Termin:
6./7. März 2010
Zeiten jeweils Sa. 14:00 - 18:00 Uhr und So. 10:00 - 14:00 Uhr
Ort: An der Goldgrube 38, 55131 Mainz
Preis je WE: 80 Euro
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Stufe 2) Handeln
a) Die Mittelachse
b) Die äußeren Bereiche der Extremitäten
c) Die klassischen Punkte
d) Verbindungen schaffen
e) Der Rumpf / Alarmpunkte
Zeiten jeweils Sa. 14:00 - 18:00 Uhr und So. 10:00 - 14:00 Uhr
Ort: An der Goldgrube 38, 55131 Mainz
Preis je WE: 80 Euro
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Stufe 3) Behandeln
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